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Schmerzmittel im Test

Das Magazin Öko-Test hat insgesamt 94 rezeptfreie Schmerzmittel getestet - und immerhin 60 konnten dabei die Note "Sehr gut" oder "Gut" erzielen.

Im folgenden stellen wir Ihnen die bestplatzierten Artikel vor - und führen Sie sicher zum günstigsten Anbieter.

Öko-Test rät: Die meisten Schmerzmittel werden ohne Rezept in der Apotheke gekauft. Ab und zu ist eine solche schnelle Selbsthilfe vertretbar. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Pillen die Schmerzursachen nicht beseitigen, sie unterdrücken höchstens die Schmerzempfindung. Und im Übermaß eingenommen, können Schmerzmittel teils gravierende Nebenwirkungen haben. Deshalb ist es wichtig, die Medikamente maßvoll zu dosieren.

Preisvergleich für Medikamente

Im Januar 2004 wurde die Preisbindung von rezeptfreien Arzneimitteln aufgehoben und deren Handel über das Internet freigegeben. Wie sich die Medikamentenpreise in den vergangenen zwölf Monaten entwickelten, untersuchte eine Studie des Internet-Portals MedPreis, einer der größten unabhängigen Preisdatenbanken für Arzneimittel mit weit über 70 Partnerapotheken. Beobachtet wurden die Preisentwicklung der 100 meistgesuchten Medikamente aus mehr als 500.000 verschiedenen Suchanfragen.

Wissen über Schlaganfall gering

Obwohl jährlich rund 200.000 Deutsche einen Schlaganfall erleiden, ist das Wissen über die Ursachen erschreckend gering. "Wir haben über 28.000 Menschen befragt, die alle älter als 50 Jahre waren. Fast ein Drittel davon kannte keinen einzigen Risikofaktor", berichtet Prof. Dr. Stefan Willich vom Berliner Universitätsklinikum Charité im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

Leben Soldaten gesünder?

Hamburg (ddp). Bundeswehr-Soldaten leben offenbar gesünder als das zivile Armee-Personal. Laut einer internen Statistik des Verteidigungsministeriums melden sich die Zivilbediensteten beim Bund weit häufiger krank als die Frauen und Männer in Uniform, berichtete das Magazin «Der Spiegel» am Samstag vorab.

Stromstößen gegen Schnarchen

London (ddp). Amerikanische Wissenschaftler haben ein System gegen das Schnarchen entwickelt: Sobald ein Schläfer den Lärm produziert, werden seine Muskeln am Gaumen mit leichten Stromstößen stimuliert, so dass sie sich anspannen. Das verhindert das geräuschvolle Flattern von Gaumensegel und Gaumenzäpfchen.

Darmkrebs: Vorsorge Termine nutzen

Hannover (ddp). Nur wenige der über 55-jährigen Bundesbürger nutzen die in der Altersgruppe kostenlose Möglichkeit einer Darmspiegelung. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Montag in Hannover anlässlich des nationalen Aktionsmonats gegen Darmkrebs mitteilte, nehmen im Bundesdurchschnitt nach Angaben eines TK-Sprechers 4,8 Prozent der Männer und 6,0 Prozent der Frauen über 55 an dem Programm teil und entschließen sich zu einer Koloskopie.

Mit Vogelgrippe zum Arzt? Krankenkasse zahlt nicht.

Hamburg (ddp). Die Spitzenverbände der Krankenkassen bestehen auf einer schriftlichen Erlaubnis für Ärzte, die Menschen mit Verdacht auf eine Vogelgrippeerkrankung untersuchen wollen. «Der Arzt muss erst eine sogenannte Kostenübernahmeerklärung bei der Kasse einholen», sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Roland Stahl, der Zeitung »Bild am Sonntag".

Sind Paprikaschoten pestizidbelastet?

Paprikaschoten weisen nach Untersuchungsergebnissen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) häufig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Bei 42 Prozent der von November 2005 bis Januar 2006 getesteten Schoten lagen die Werte über den zulässigen Höchstmengen, wie das LGL am Freitag in Erlangen mitteilte.

Bürger hamstern offenbar Tamiflu

Essen (ddp). Die Menschen horten offenbar das Grippe-Mittel Tamiflu. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theo Windhorst, bezeichnete dies in der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Freitagausgabe) als «völlig überflüssig». Trotz groß angelegter Informationskampagnen sei die Nachfrage bei Ärzten nach Tamiflu «auffallend groß».

Plötzlicher Kindstod: Impfen schützt

Impfungen im Säuglingsalter können nach Expertenmeinung die Gefahr des plötzlichen Kindstodes verringern. Das möglichst frühe Impfen von Säuglingen und Kleinkindern führe zu einem besser stimulierten Immunsystem und ermögliche dadurch die schnellere Auseinandersetzung mit weiteren Infektionen, sagte der Direktor der Kinder- und Jugendmedizin der Universität Dresden, Ekkehart Paditz, am Freitag in Leipzig.

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